Konflikte verstehen und austragen | Julia Prigge-Musial & Prof. Stephan Holthaus l echt & ehrlich

Shownotes

Konflikte kennen wir alle - Emotionen kochen hoch, Fronten verhärten sich.
Und auf einmal geht es nicht mehr nur um die Sache.
Aber was passiert eigentlich in solchen Momenten?
Und wie können wir Konflikte nicht nur überstehen, sondern konstruktiv gestalten?
In dieser echt & ehrlich-Folge spricht Moderatorin Kim Diehl mit der Konfliktforscherin, Mediatorin und Konfliktcoachin Julia Prigge-Musial und mit Prof. Stephan Holthaus, Rektor der FTH Gießen, über Konflikte und ihre Bewältigung.

Transkript anzeigen

00:00:02: Konflikte kennen wir alle.

00:00:03: Plötzlich ist da diese Spannung, Emotionen kochen hoch, Fronten verhärten sich.

00:00:09: Aber was passiert da eigentlich im Konflikt?

00:00:11: Und wie können wir Konflikte nicht nur überstehen sondern konstruktiv gestalten?

00:00:17: Genau darüber spreche ich heute mit meinen beiden Gästen.

00:00:21: Julia Prigge-Mousial ist Konflekt und Friedensforscherin, Konflikkouchin und Mediatorin.

00:00:28: Professor Stefan Holthaus ist Professor für Ethik und Rektor an der FTH Gießen.

00:00:32: Mein Name ist Kim Diehl, ich begrüße dich ganz herzlich zu Echt und Erlich dem FTH Talk.

00:00:37: Ganz egal über welches Thema wir hier sprechen, wir sprechen echt und ehrlich drüber!

00:00:47: Herzlich willkommen ihr beiden, schön dass ihr da seid.

00:00:50: Ja, ich freue mich auf das Gespräch.

00:00:52: Vielen Dank für die Einladung.

00:00:53: Lass uns mal ganz persönlich starten.

00:00:56: Julia, ich fange mal bei dir an.

00:00:57: Hast du denn heute schon einen Konflikt erlebt?

00:01:01: Ich hatte heute Morgen tatsächlich direkt den ersten Konflikt mit meinem Mann.

00:01:04: Den möchte ich hier nicht erzählen, aber ich hatte beim Mittagessen den nächsten Konflikten mit meinen Töchtern und es war einfach so ein ganz banaler Alltagskonflikt wer was zum Mittag essen möchte und ich erlebe das ganz oft dass diese ganz vielen kleinen Situationen im Alltag total das Lernfeld für Konfliktfähigkeit sind, aber auch herausfordernd.

00:01:20: Weil man ständig am Aushandeln ist von Meinungen und Interessen und gleichzeitig versuchen möchte natürlich die innere Verbindung zueinander zu

00:01:28: behalten.".

00:01:29: Also es gibt diese kleineren Alltagskonflikte könnte man sagen?

00:01:33: Und dann gibts ja aber auch so größere prägendere Konflikte.

00:01:37: Stefan wie ist es bei dir?

00:01:38: hast du so einen prägenden Konflekt in deinem Leben schon

00:01:41: erlebt?".

00:01:42: Ja eine ganze Reihe!

00:01:44: Also, ich würde Julia recht geben.

00:01:45: Es gibt so die Alltagskonflikte eigentlich jeden Tag.

00:01:48: Das sind oft zu Kleinigkeiten aber die manchmal ganz groß werden können.

00:01:51: Aber ich hab auch mal richtig existenzielle Konflikte erlebt in meinem Leben.

00:01:56: Vielleicht der größte Konflikt, den mir einfällt ist schon ein paar Jahre her.

00:02:01: Ich schlag morgens die Zeitung auf, liess morgens immer Zeitung und im Lokalteil auf Seite zwei ist ein langer Artikel über mich.

00:02:10: Und Hintergrund war, dass es einen Konflikt gab im Vorfeld mit einem sehr bekannten Mann.

00:02:15: Der hatte mich öffentlich diffamiert, hat mich richtig ... ja man würde sagen so in den Senkel gestellt.

00:02:22: Hatte dann behauptet ich sei ein ganz gefährlicher Mensch, schlimmer fundamentalist und das hatte er auch in die Öffentlichkeit gebracht.

00:02:30: Dann haben die Medien darüber berichtet und ich wusste davon gar nichts!

00:02:33: Ich war total geschockt, dass ich morgens die Zeitung lag.

00:02:37: Das hat mich, muss ich sagen, monatelang begleitet.

00:02:41: Das war eine Riesengeschichte auch hier in Gießen und so.

00:02:45: Und das hat mich schon an Grenzen gebracht.

00:02:47: Ich hab mich auch selbst da kennengelernt durch so einen Konflikt.

00:02:51: Und hast du das Gespräch mit ihm dann gesucht?

00:02:52: Ja!

00:02:53: Ich habe ihn gleich am übernächsten Tag angerufen, gesagt, wir müssen mal miteinander sprechen.

00:02:58: Wir können uns gar nicht persönlich, also nur über Khoruspendenz oder beandere ... Und hab dann den Stier bei den Hörnern gefasst, quasi um diesen Konflikt zu lösen.

00:03:07: Wir haben ein dreistündiges Gespräch gehabt einige Wochen später.

00:03:12: Aber das war schon etwas ... Ich sag mal, es geht unglaublich an die Substanz und hat mich auch eigentlich sehr belastet in dieser Zeit.

00:03:21: Konflikte kennen wir ja alle und die meisten Menschen würden wahrscheinlich sagen, auch Konflikte.

00:03:27: das ist was Unangenehmes.

00:03:28: Das mag ich eigentlich nicht!

00:03:31: Was sind denn eurer Meinung nach so die größten Mythen über Konflichte?

00:03:35: Die wir glauben und die uns vielleicht sogar davon abhalten konfliktekonstruktiv zu gestalten?

00:03:41: Ich erlebe, dass ganz viele Menschen Konflikte erst mal als Betrohung wahrnehmen.

00:03:46: Und das sie eigentlich das Gefühl haben, die dürften nicht da sein und ist auch ein Stück weit verständlich weil Konflichte können schmerzhaft sein.

00:03:52: Konflkte sind Herausforderungen, sie bringen uns echt an unsere Grenzen.

00:03:55: Und ich glaube aber auch, dass diese Sprachlosigkeit, die wir dadurch haben ... Wir erleben das irgendwie oft ja auch in Konflikten, dass wir Verhalten zeigen von denen bedenken.

00:04:05: wachsende Menschen verhalten sich nicht so wie knallen Türen, beschreien uns an laufen vielleicht weg oder werfen Dinge.

00:04:12: Das sind alles Dinge, von denen wir denken, das machen erwachsene Menschen nicht und wir tun solche Dinge in Konflikten.

00:04:18: Deswegen haben wir da ... Wir reden auch darüber nicht.

00:04:21: Wir reden ganz wenig über Konflikte.

00:04:22: Ich glaube es gibt eine große Sprachlosigkeit über Koninflikte dadurch dass wir eigentlich so das Gefühl haben die dürften nicht da sein.

00:04:29: Und ich glaub diese Sprachlosigkeit uns dazu bringt Konflkte ungut auszutragen.

00:04:34: Also dann werden die unter den Teppich gekehrt, er sagt man ja so schön oder man ignoriert das oder sie eskalieren an einem anderen Punkt irgendwie noch mal sehr schmerzhaft und sehr groß.

00:04:44: Und ich glaube dass es tatsächlich eine andere Sichtweise gibt.

00:04:49: Ich glaube dass Konflikte völlig normal sind, dass wir Menschen immer wieder konflikte erleben und dass sich sogar ein positives Potenzial haben.

00:04:56: Das Konflkte haben das Potenziale Probleme sichtbar zu machen.

00:04:59: Konflikte können Beziehungen vertiefen.

00:05:02: Konflikte können auch meine eigenen Verhaltensweisen, also zu führen, dass ich meine eigenen verhaltensweißen reflektiere.

00:05:08: Und ich glaube, dieses positive Konfliktverständnis, das es uns hilft, auch Konflikte gut anzugehen?

00:05:15: Ich kann das total unterstreichen, was Julia gesagt hat ... Konflikle sind ganz normal!

00:05:22: Auch wenn sie nicht schön sind.

00:05:23: Weil Konflichte gehört zum Menschsein dazu.

00:05:27: Wir sind alle Leute die begrenzt sind und alle Leute, die Fehler machen.

00:05:32: Wir leben aus der Vergebung heraus.

00:05:34: Das hat doch was zutiefst mit dem Glauben zu tun, weil die Bibel sagt ja auch das der Mensch ein Gefallenesgeschöpf ist.

00:05:41: also eine konfliktfreie Zone, die gab es eigentlich nur im Garten ehemal am Anfang vor dem Sündenfall und gewitzt dann irgendwann mal im Paradies.

00:05:48: geben bei Gott.

00:05:49: aber dazwischen leben wir und die Verdrängung von Konflikten oder dass nicht Aussprechen von Konflikten ist im Grunde genommen der größte Fehler, die wir machen können.

00:06:01: Weil dadurch tatsächlich wie du schon sagte es diese Konflikte unter den Tempig gekehrt werden und irgendwann explodiert das ganze Ding.

00:06:07: Und ich glaube das kann jeder nachvollziehen aus seinem eigenen privaten Leben sei es Nachbarschaftskonflikte die über Jahre nicht geklärt werden oder innerfamiliäre Konflikte, vielleicht das Schlimmste zwischen Eltern und Kindern.

00:06:21: Oder zwischen anderen Verwandten oder so etwas.

00:06:24: Und das schweilt dann so.

00:06:25: Ich sage auch mal hier ... Das sehe ich auch in Kirchen zum Beispiel.

00:06:28: Gemeinden wie manchmal Jahrzehnte-Konflikte mitgeschleppt werden.

00:06:34: Am Ende weiß schon keiner mehr was die Ursache eigentlich des Konfliktes ist.

00:06:38: Also, ich will da sagen noch mal, es ist etwas ganz natürlich Menschliches Das ist sehr belastend, aber wir müssen unbedingt drüber reden.

00:06:46: Deswegen bin ich auch ganz froh über die Sendung

00:06:48: hier.".

00:06:48: Ihr habt's beide schon erwähnt?

00:06:49: Wenn wir in so einem Konflikt sind, dann fühlt sich das oft ja richtig existenziell an.

00:06:54: Also es würde um viel mehr als um die reine Sache gehen.

00:06:59: Was passiert denn eigentlich in so Konflikten?

00:07:03: Tatsächlich gehts auch ganz oft um mehr als die Sache.

00:07:06: Viele kennen dieses Eisbergmodell.

00:07:08: Es gibt so was über der Oberfläche, was wir wahrnehmen und es gibt ganz viel drunter.

00:07:12: Und wenn wir einander begegnen, dann sehen wir erst mal das, was über die Oberflächen ist.

00:07:17: Wir sehen wie jemand aussieht nie mit Gestik, Körpersprache manchmal aus einer Stimmungatmosphäre, die wir wahr nehmen aber wir sind in allergrößten Teil der anderen Person nicht da.

00:07:26: drunter befinden sich Wünsche, Hoffnungen Erfahrungen Erwartungen Ängste Traumata Verletzungen frühere Konflikterfahrungen oder auch Erfahrungen miteinander.

00:07:37: Und was ja im Konflikt passiert ist, und generell passiert wenn wir uns begegnen dass wir auf das reagieren was wir vom anderen wahrnehmen.

00:07:44: aber unser eigenes Verhalten wird gesteuert von all dem was bei mir selber drunter legt.

00:07:48: Das passiert ja gegenseitig!

00:07:50: Deswegen passiert es ganz oft dass wir irgendwie Dinge auch ganz anders mit unseren eigenen Deutungskategorien einordnen wie's eigentlich gemeint war.

00:07:58: also so... Was eigentlich gemeinbar und das was bei mehr ankommt kann komplett auseinander gehen.

00:08:03: Und gleichzeitig ist es oft so, wenn wir in Kontexten sind und nicht viel voneinander wissen.

00:08:07: Zum Beispiel im Job oder auch im Gemeinden ... Dann kann das ganz schnell zu Missverständnissen kommen.

00:08:14: Wiederum, wenn Menschen sehr viel von meinem Eisberg irgendwie wissen zum Beispiel Familie, hab ich vielleicht höhere Erwartungen, dass sie das berücksichtigen sollten.

00:08:23: Das kann auch wiederum vielleicht zur Enttäuschung führen.

00:08:27: Insgesamt nimmt bei so einer Konflikterskalation auch Empathie ab.

00:08:32: Je stärker ein Konflikt eskaliert, desto weniger kann ich mich reinversetzen, was die andere Person denkt und wie sie überhaupt fühlen könnte.

00:08:40: Also ich bin nur noch bei mir bei meinen Verletzungen

00:08:42: ... Genau, schwarz-weiß denken bis hin in einem sehr eskalierten Konflkt komplettes Feindbild.

00:08:47: Und wir kommen zu so eine Situation von Ich bin okay und du bist nicht okay?

00:08:51: Ähm... Und da geht komplett Augenhöhe auch verloren.

00:08:55: Ja, absolut.

00:08:55: Also in meinem Fall war das so ... Plötzlich wurde der andere ja nur noch ganz schwarz.

00:09:00: Dieses Schwarz-Weiß-Denken bedeutet ja, er hat bisher den ganzen Leben wahrscheinlich noch nie was Gutes getan.

00:09:10: Das mit dem Eisberg kann ich total nachvollziehen, sowohl was meine Person angeht wie auch das Gegenüber.

00:09:15: Ich habe Jahre später leider erst nach dem Konflikt ein bisschen die Lebensgeschichte dieses Mannes auch entdeckt.

00:09:23: Der ist mal als Jugendlicher versucht worden zu bekehren auf eine sehr drängere Art und Weise, hat dadurch so einen Feindbild entwickelt – alle bekennenden Missionarischen Christen sind ganz schlimme Leute!

00:09:37: Und das hat er auf mich übertragen Und das war natürlich sein Problem.

00:09:41: Mein Problem war wiederum, allerdings auch ich habe ja was unter der Oberfläche, dass ich mit Infragestellung meine Autorität große Probleme habe und da sehr aggressiv darauf reagiere.

00:09:54: Das ist so wie das Klappmesser, das nicht in der Tasche ist aber dann aufspringt plötzlich Und ganz schlimme Dinge da in einem hochkommen und Gedanken.

00:10:03: Das ist meine Geschichte!

00:10:05: Ich glaube, die Zuschauer können das bestimmt nachvollziehen.

00:10:08: in jedem Konflikt ... Man so ein bisschen was mit sich rumschleppt an Verletzungen der Vergangenheit aber bitte auch der andere.

00:10:17: Deswegen ist so ein Perspektivwechsel unglaublich hilfreich, dass ich mich mal auf den Stuhl des anderen setze oder das ich die ganzen Konflikte mit seinen Augen sehe und nicht nur mit meinen Augen.

00:10:29: Das hilft ungemein erst einmal zu analysieren was passiert da eigentlich an Dynamik?

00:10:34: Ich hatte auch mal zwei Kolleginnen in der Mediation und deren Konflikt ist daran eskaliert, dass die eine zur anderen sagte du bist wie meine Mutter Und dann war das komplette Abbruch deren Beziehung.

00:10:45: Die haben gar nicht mehr miteinander gesprochen und haben irgendwann viel später in der Mediation gemerkt, die ... eine Kollegin hat ein ganz schlechtes Mutter-Tochter-Verhältnis.

00:10:52: Bei ihr hat dieser Satz eben all diese Verletzungen aus diesem anderen Verhältnis eigentlich so getrickert, sagt man ja?

00:11:00: Das passiert dir oft, dass Dinge aus einem ganz anderen Kontext plötzlich hochkommen, die dann zwischen uns plötzlich stehen.

00:11:07: Stefan, du bist ja Theologe.

00:11:09: Welche Prinzipien sehen wir dann in der Bibel?

00:11:11: Die uns helfen konstruktiv mit Konflikten umzugehen?

00:11:15: Ja also ganz viel sehen wir da.

00:11:17: Also am einen was mir unglaublich wichtig ist die Bibel is im Buch wo Konflikte nicht unter den Teppich gekehrt werden als es ein total realistisches Buch über das Leben.

00:11:28: Es beginnt schon mit einem Ur-Konflikt auf Seite zwei, nämlich dem Konflikt zwischen den Menschen und Gott.

00:11:33: Also der Mensch wendet sich von Gott ab.

00:11:35: Er will so sein wie Gott?

00:11:37: Das ist eigentlich das schlimmste Konflikte, die es überhaupt gibt.

00:11:39: Und alle Konflikte haben da eigentlich ihre Wurzel!

00:11:42: Aber das geht dann gleich weiter.

00:11:43: Auf Seite vier haben wir ein inhaltfamilierenden Konflekt.

00:11:47: Kein Tötet seinen Bruder Abel – das ist ja schon der schlimmste, was er überhaupt gibt an Konfligten.

00:11:52: Oder dann die Noa-Geschichte, wo er die Arche baut.

00:11:56: Und hat unglaublich Konflikte mit den Menschen um ihn herum.

00:12:00: oder diese ganzen Geschichten von Abraham, Isaac, Jakob und Josef überall zu Familienkonflikten ... mit dem Neffen oder mit den Geschwistern oder zwischen den Brüdern, Jakop und Esa untereinander usw.

00:12:16: Dem Aspekt ist die Bibel aber dann auch ganz klar, es ist realistisch.

00:12:20: Was Probleme angeht und Konflikte ... Aber sie gibt auch unglaublich tolle Hilfen, wie man Konflikte lösen kann.

00:12:26: Zum Beispiel?

00:12:27: Der Urkonflikt.

00:12:28: Also der Konflikt zwischen Mensch und Gott wird von Gott gelöst.

00:12:31: Und zwar in dem Gott den ersten Schritt sogar auf uns Menschen zugeht.

00:12:36: Das ist ja auch wichtig im Versöhnungsprozessen, dass jemand die Initiative ergreift.

00:12:41: Ja?

00:12:42: Und zwar ... Derjenige sogar, der ja unschuldig war im ganzen Konflikt tut das in Jesus Christus.

00:12:48: Versöhnte den Menschen wieder mit Gott – es ist irregut!

00:12:51: Aber dann sehen wir auch ganz viele andere Möglichkeiten zum Beispiel, dass man miteinander ins Gespräch kommt und dass man den anderen versteht.

00:12:58: Dass man konkrete Lösungsschritte geht.

00:13:00: Das hängt ganz stark mit Vergebung zusammen Und Vergebung ist ein ganz wesentliches biblisches Prinzip im Miteinander.

00:13:10: Verständnis füreinander haben und wäre natürlich das Optimale, wenn am Ende die Versöhnung stehen würde.

00:13:17: Geht das immer?

00:13:18: Sind Konflikte immer losbar?

00:13:20: Wenn man so die Theorie anschaut, vielleicht ja.

00:13:22: Aber in der Praxis definitiv nein!

00:13:25: Es gibt ganz viele Konflikte, die so augenscheinlich gelöst sind oder aufgelöst würde ich es nennen.

00:13:30: Dass zum Beispiel einer wird gekündigt, ein Nachbar zieht weg, in Familien herrscht Funkstille ... Man spricht nicht mehr drüber und hat das Gefühl, der Konflikt ist jetzt irgendwie erst mal weg.

00:13:39: Und gleichzeitig bleibt doch jeder mit seiner Konflikterfahrung alleine.

00:13:43: Und doch hat es Verletzungen ausgelöst, die vielleicht woanders wieder hochkommen.

00:13:49: Genau.

00:13:49: Und gleichzeitig erlebe ich das auch total oft, so dass erst mal eine Konfliktpartei das gerne klären möchte und die anderen nicht.

00:13:55: Manchmal braucht es einen ganz langen Prozess und ganze Zeit bis wirklich beide bereit sind, so einen guten Dialog zu führen – und das ist vielleicht auch in Ordnung!

00:14:03: Es gibt für jeden Konflekt wichtig richtige Zeit für eine Lösung auch Konflikte.

00:14:10: Und das haben vielleicht jetzt auch manche im Kopf, die sind einfach nicht lösbar.

00:14:13: selbst wenn ich total versuche konstruktiv zu bleiben.

00:14:16: Selbst wenn ich irgendwie versuche in Ich-Botschaften zu kommunizieren oder ganz konstruktif zu sein und immer nur Vorwürfe kommen.

00:14:23: Wenn ich versucht, die Hand zu reichen und es kommt nichts zurück oder vielleicht eher noch eine Abwehr ... In so einem Fall dürfen wir auch eine Grenze setzen und sagen, ich möchte diese Art von Gespräch oder dieser Art von Konflikt nicht weiterführen dass du bereit bist, einen konstruktiven Dialog zu führen.

00:14:40: Dann bin ich auch bereit und freue mich, meine Tür ist offen!

00:14:43: Ich glaub, das ist diese Spannung zwischen selber konstruktiv bleiben und trotzdem sich nicht auch einseitig verletzlich machen

00:14:49: müssen?

00:14:49: Wie geht man damit um?

00:14:50: Also wie gehe ich damit um ... wenn ich einen Konflikt mit einer Person hab und da null Bereitschaft ist, irgendwie in die Lösung zu gehen?

00:14:58: Wie kommt man damit klar?

00:15:00: Es ist so immer, wo ich das versuche zu beantworten.

00:15:03: Das gibt's auch der Bibel.

00:15:04: Dass es Situationen gibt, die sind nicht lösbar.

00:15:07: Ähm ... der Apostel Paul, das hat mal im Römerbrief so was beschrieben.

00:15:12: Da steht nur Röma zwölf.

00:15:18: Also es höchste Ziel soll schon sein, Konflikte zu lösen und sogar Versöhnung.

00:15:22: Weil in Friedenleben bedeutet in den Bibeln dieses Schalommen.

00:15:26: Das ist mehr als Waffenstillstand, sag ich mal.

00:15:29: Das sind die höchsten Potenz der Versöhnung ja?

00:15:33: aber Paulus auch so weit an euch ist.

00:15:34: Es gibt offensichtlich bei ihm gab es Situationen, da hat er sich bemüht ... Ganz realistisches

00:15:39: Bild?

00:15:39: Absolut!

00:15:40: Und das ging nicht.

00:15:41: und dann muss man Mechanismen, meine ich, entwickeln mit ungelösten Konflikten leben zu können ohne sich zu verbiegen oder zu verbittern, auch charakterlich sich zu verändern.

00:15:55: Manchmal merkt man Leuten an die Jahrzehnte in Konfligten sind und den Streit, die sind zu hart geworden Und das ist sehr, sehr schade.

00:16:04: Da sollte man aufpassen, denn da braucht man dann auch selber Hilfe.

00:16:08: Aber noch mal, es gibt Konflikte, die lassen sich nicht lösen.

00:16:11: Übrigens auch in Kirchen und Gemeinden leider offensichtlich nicht.

00:16:14: Obwohl das ja eigentlich ... Die Bereiche sind, wo Konflikte immer gelöst werden sollten.

00:16:19: Und trotzdem kann man ja vergeben,

00:16:21: um selbst

00:16:21: frei zu werden?

00:16:22: Da würde ich sagen Vergebung ist ein Willensakt.

00:16:25: Den man wirklich sagen kann mit Gottes Hilfe, ich vergebe dir Versöhnung jedoch ist Voraussetzung, dass der andere ja auch

00:16:33: mir vergibt.

00:16:34: Was Freizeitiges,

00:16:35: gell?

00:16:35: Das ist ein Prozess und das ist nicht immer sicher, dass es sowas gibt.

00:16:39: Ich möchte noch mal kurz auf dieses Eisbeckmodell schauen, weil auch dieser Konflikt ganz viel zeigt von mir, vom eigenen Eisbecken, dass dann plötzlich hochkommt.

00:16:48: Und ich kann das trotzdem, wenn das nicht lösbar ist, als Chance begreifen und sagen ... Was ich gerade gelernt hab über mich, dass mich dieses Thema irgendwie so aufreibt.

00:16:57: Dass ich da wütend reagiere oder das mich so beschäftigt ... Da muss auch ich dann vielleicht wieder unter meinen Eisberg gucken und brauche ich Verarbeitung?

00:17:06: Brauch ich noch mal ein Gespräch?

00:17:08: Brau ich noch weitere Unterstützung damit es nicht verbittert, sondern damit ich gut weitergehen kann ohne dass diese Konflikt sich wie so verfolgt.

00:17:19: Genau ja.

00:17:21: Du hast es vorhin auch schon angesprochen.

00:17:22: Viele Menschen sind ja so aufgewachsen, dass Konflikte unter den Teppich gekehrt wurden oder überhaupt nicht thematisiert, überhaupt nicht ausgetragen worden sind.

00:17:32: Wie können wir dann ganz konkret an unserer eigenen Konfliktfähigkeit arbeiten?

00:17:37: Gerade wenn wir das vielleicht in unsere Familie nie gelernt haben.

00:17:41: Wie kann mir da zu einem positiveren oder zumindest neutralen Konflikverständnis

00:17:45: kommen?

00:17:47: Aus meiner Sicht ist Konfliktfähigkeit, die Kunst miteinander in Verbindung zu bleiben selbst wenn die Meinungen und Welten auseinander liegen.

00:17:54: Und weil es so oft eben nicht um die Sache geht sondern ganz oft eigentlich um die Beziehungsebene geht finde ich die innere Haltung so relevant.

00:18:03: Ich glaub, da kann man auch so ein bisschen für sich selber immer wieder überprüfen.

00:18:07: Hab ich wirklich eine innere Haltung von ... Ich möchte miteinander.

00:18:11: Ich seh miteinander vielleicht als Lohnenswerte als Gegenteinander.

00:18:15: Also diese Haltung vom Miteinander.

00:18:17: Ich möchte es wirklich versuchen!

00:18:19: Dann auch eine Haltung von kann ich wirklich akzeptieren, dass die Perspektive und auch die Verletzungen den gleichen Stellenwert haben wie meine eigenen.

00:18:28: Sind wir da auf einer Augenhöhe?

00:18:29: Das finde ich auch ein ganz relevante Perspektiv.

00:18:32: Und oft geht es ja um Wahrheit in Konflikten so anscheinbar.

00:18:35: Man hat irgendwie das Gefühl ... Oder man möchte wissen wer hat recht, wer hat wirklich die Wahrheit irgendwie, wer das vielleicht mehr verstanden.

00:18:46: Mir hat dieses Zitat geholfen Vielleicht absolute Wahrheit, aber im Konflikt besitzt sie niemand ganz.

00:18:51: Also keiner kann für sich beanspruchen die Wahrheit besser zu kennen als der andere und das bringt uns auch so weg von diesem Wahrheitsfinden.

00:18:58: Und es war so und es war ein Hin-und-Her und hin zu einem ... Wir wollen verstehen warum denkt der Andere wie er denkt?

00:19:06: Es war also der Punkt der inneren Haltung.

00:19:08: dann was ich eben schon so sagte macht uns auch konflikfähiger wenn wir diesen inneren Eisberg immer wieder angucken bewusst wahrnehmen was kommt bei mir da hoch Und welche Strategien sind auch gerade nicht mehr sinnvoll?

00:19:19: Was kann ich auch ablegen, damit es nicht in anderen Konflikten wieder außerhalb des Kontextes plötzlich hochkommt.

00:19:24: Es gibt natürlich auch diese ganz konkreten Kommunikationswerkzeuge.

00:19:32: Schlagwort gewaltfreie Kommunikation, also in Ich-Botschaften kommunizieren.

00:19:35: Möglichst wenig Vorwürfe machen auch aktives Zuhören.

00:19:39: Das heißt ich höre wirklich zu was der andere sagt bis zum Ende und versuch's zu verstehen ohne selber in Gedanken meine Antwort schon zu formulieren.

00:19:45: Merkt man schon, wenn man das so ... das ist manchmal ganz schwer.

00:19:48: Und die helfen uns auch aber sind am Ende das, was mit den Haltung einhergeht.

00:19:54: Wenn ich diese innere Haltung mitbringe dann fällt mir das leichter.

00:19:59: Dann hattest du für ihn angesprochen, dieser Perspektivwechsel ist eigentlich so das Herzstück von Konfliktklärung.

00:20:04: Dass ich diesen inneren Schritt gehen kann in den Schuhen des anderen zu laufen und mich so reinfühlen kann.

00:20:12: wenn ich deine Geschichte hätte mit deinen Erfahrungen, mit deinen Chancen, mit deiner Herausforderung, kann ich vielleicht nachvollziehen dass du so handelst wie du handelste auch?

00:20:21: Und jetzt finde ich immer ganz wichtig man muss es nicht gut heißen.

00:20:24: Das heißt nicht, dass ich deswegen sagt, das ist alles entschuldigt sondern erst mal zu verstehen.

00:20:29: Und wenn das beidseitig passiert, ist total die Tür offen für Versöhnung.

00:20:33: Da kommt ja auch die

00:20:34: Empathie rein?

00:20:35: Dann stärkt es die Empathy wieder und ich glaube diesen Perspektivwechsel können wir tatsächlich im Alltag üben.

00:20:41: Ich hab da neulich auch eine Geschichte dazu erlebt.

00:20:43: Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und so spät zum Laternumzug im Kindergarten Während ich auf dem Weg war, überholte mich links ein Mann mit einem E-Scooter ziemlich schnell und hat mich ziemlich scharf geschnitten um vor mir auf dem Fahrradweg zu sein.

00:20:56: Und in ihr startete sofort dieser Monologue von was fällt dir eigentlich allen hier so grundlos zu gefährden?

00:21:03: Ich bin doch irgendwie nur aufm Weg zum Laternenumzug und das ist doch respektlos und so können wir doch irgendwie nicht miteinander umgehen.

00:21:11: Und als ich ihn eingeholt hatte an der Ampel, die war rot, wollte ich ihm einen bösen Blick zuwerfen und sah aus dem Augenwinkel.

00:21:17: Er hatte zwei Laternenstäbe dabei.

00:21:20: Das hat mich so entlarvt, weil ich gemerkt hab, wir sind total schnell dabei, so Schlechtes zu unterstellen.

00:21:25: Wir sehen Verhalten und ortern das eher schlecht ein.

00:21:29: Dabei waren wir am Ende beide zu spät zum Laternumzug im Kindergarten ... Das gibt so ganz viele Alltagssituationen, wo uns das ... wenn man drauf achtet auch auffällt.

00:21:39: Wie schnell wir in dieses negative Deutungsmuster fallen?

00:21:42: Und ich glaub, wir können das total gut üben, wenn wir im Supermarkt stehen oder im Straßenverkehr sind und in den Familien zu überlegen, welche guten Gründe könnte eine Person haben für das Verhalten?

00:21:52: Was könnte dahinterstecken, was nicht mich verärgern

00:21:56: soll?

00:21:59: Wenn ich nur eins sagen darf, es ist wichtig, dass man sich bewusst macht Worum geht's eigentlich bei diesem Konflikt?

00:22:06: Weil es gibt ja auch Dinge wie Lapalien zum Beispiel.

00:22:09: Und plötzlich sind Riesenkonflikte da, und dann gibts existenzielle Konflikte.

00:22:14: Das ist immer eine Perspektivfrage.

00:22:16: Also ich sag mal aus dem Sport heraus, ob man ein Fan von Schalke Null Vier ist oder Borussia Dortmund ... Das ist für einen nicht-Fußball-Fan natürlich ... Lächerlich!

00:22:27: Das ist ein absoluter Palier, das ist doch völlig egal in welchem Fall.

00:22:30: Wenn du aber drinsteckst, ist das existenziell hoch drei oder so etwas ja?

00:22:35: Aber ehrlich gesagt es ist natürlich auch nebensächlich Fußball im Vergleich jetzt zu einem kriegerischen Konflikt und so.

00:22:42: Und dass man mal so diese Perspektive einnimmt, über diesem Konflikt zu stehen.

00:22:46: Sich das von oben anzuschauen auch selber und plötzlich werden Dinge ganz klein, auch in der Gemeinde die Musikfrage im Gottesdiensten was ist da Vorhänge und Farbe der Stühle oder so Riesenkonflikte?

00:22:59: Und dann mal zu sagen, wofür sind wir da als Gemeinde?

00:23:01: Wir sind dazu da, das Evangelium an den Menschen zu bringen.

00:23:06: Plötzlich werden die Dinge ganz klein

00:23:07: ... Das ist ein schönes Beispiel, was du ansprichst in der Konflikt-Klärungstheorie.

00:23:14: Die Suche nach dem gemeinsamen Nenner.

00:23:17: Wo können wir uns zusammenfinden, was haben wir gemeinsam?

00:23:20: und wenn es nur ist, dass wir beide unter hellhörigen Haus leiden als Nachbarn oder eine Familie sind, ob wir das wollen oder nicht auch helfen, wieder auf diesen konstruktiven Weg zu gehen.

00:23:32: Ihr habt beide richtig wichtige Punkte angesprochen und das ist alles schön und gut so mit gewaltfreier Kommunikation, Perspektivwechsel in den Schulen des anderen laufen.

00:23:42: Aber jetzt mal Hand aufs Herz, wir kennen das alle.

00:23:44: Wir sind mitten im Konflikt die Emotionen kochen hoch, die Fronten verhärten sich und dann hat man all das was man eigentlich machen wollte, alles was man sich vorgenommen hat, auf einmal vergessen.

00:23:55: Was macht man in dieser Situation?

00:23:58: Also meine Frau mit damals als ich diesen großen Konflik hatte mit der Zeitung und dieser Person sehr guten Rat gegeben haben ... Und zwar, ich war richtig ... Ich war richtig aggressiv.

00:24:11: Also, ich wollte richtig zurückschlagen der Klassiker.

00:24:14: und dann hat sie gesagt so, jetzt wollen wir mal Folgendes machen, jetzt beten wir mal für den Mann.

00:24:18: Das hat mir erst mit dem Wind ausm Segel genommen.

00:24:21: Aber es war ein sehr kluger Rat, weil das hat mich verändert und die Situation verändert und auch die Beziehung zu diesen Menschen verändert.

00:24:28: Ich war überhaupt erst wieder gesprächsfähig dadurch, weil ich das Ganze erstmal abgegeben hab an Gott.

00:24:33: Und das war so ganz praktisch.

00:24:34: Das ist ein praktischer Tipp, den ich auch den Zuschauerinnen und Zuschauern sagen will.

00:24:39: Wenn es wirklich nicht weitergeht erst mal im Gebet das Ganze an Gott abgeben, hilft ungemein.

00:24:45: Ergänzung von dir?

00:24:46: Ich würde das unterstreichen.

00:24:48: Es tut total gut, erstmal zurückzutreten.

00:24:50: Und wenn man so merkt, dass nimmt grad eine ungute Dynamik an, eine Pause einzulegen.

00:24:55: Jeder für sich noch mal nachzudenken, wo stehen wir eigentlich grade ... Was sind das gerade in meiner inneren Haltung?

00:25:02: gute Maß irgendwie, um zu merken, wann können wir wieder an Tisch kommen?

00:25:07: Wenn wir es wirklich schaffen, wieder auf einer Augenhöhe zu sprechen.

00:25:09: Dann das Gespräch weiterführen und dann zu schauen, kommen wir dort zur Lösung.

00:25:15: Wir merken, es ist ein supergroßes und komplexes Thema.

00:25:18: Dabei haben wir nur über persönliche Konflikte gesprochen.

00:25:21: Da gibt's ja noch gesellschaftliche oder politische Konflikte, über die man hier sprechen könnte.

00:25:26: Lass uns hoffnungsvoll enden, wenn ihr jetzt so dieses ganze Thema, dieses Riesenthema-Konflikt betrachtet.

00:25:33: Was macht euch ganz persönlich Hoffnung?

00:25:35: Stefan, wann du antwortest?

00:25:36: Ich fang gerne an!

00:25:37: Also was mir unglaublich Hoffnung macht ... Ur-Konflikt, aller Konflikte gelöstes durch Gott in Jesus Christus.

00:25:46: Und wenn der größte Konflikt aller Zeiten durch Gott gelöst wird dann kann er auch uns Perspektiven geben für die tausende Millionen von kleinen Konflikten, die wir hier auf der Erde haben und deswegen haben wir in Gott einen Riesenpotenzial zur Konflicklösung.

00:26:00: das macht mir wahnsinnig Hoffnung.

00:26:02: Ich erlebe, dass in den letzten Jahren durch unterschiedliche gesellschaftliche politische Entwicklungen auch viele im persönlichen Leben Konflikte erleben und dieses Konflikt Bewusstsein gestiegen ist.

00:26:15: Das macht mir, ehrlich gesagt, Hoffnung.

00:26:16: Weil ich merke, es wächst gleichzeitig eine Sehnsucht danach, Konflikte gut anzugehen.

00:26:20: und das ist ne große Chance auch diese ganze Thema so aus dieser Sprachlosigkeit und aus dieser Ohnmacht rauszuholen und wirklich jetzt mal zu überlegen was machen wir denn jetzt konkret?

00:26:29: Wie können wir denn wirklich persönlich aber auch gesellschaftlich gut mit Konflikten umgehen?

00:26:34: Und ich glaube dass es ne ganz große Chance ist, dass wir wirklich konfliktfähiger werden und wirklich dieses Thema auch im Konstruktiven bewegen.

00:26:41: Vielen Dank, dass ihr hier war Danke für eure guten Impulse und hoffnungsvollen Perspektiven.

00:26:46: Sehr gerne!

00:26:49: Danke auch dir fürs dabei sein, danke fürs Zuschauen.

00:26:52: Bald geht es weiter mit echt und ehrlich und ich freue mich wenn du wieder mit dabei bist.

00:26:55: Tschüss.

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